X Coronavirus

Coronavirus und das Reisen:
Covid 19 und danach?

Bild-Quelle:  pixabay vaccine-4948463_1280

Horst Nölker

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte am Montag  16.3.2020
im Interview mit „t-online.de“, dass wir den Coronavirus besiegen werden, aber
in was für einer Gesellschaft wir danach leben werden,
und in was für einer Welt,
das hängt davon ab, wie wir heute handeln“.

Am 20. März 2020 habe ich einige Berichte des Zukunftsinstitut GmbH
(Internationale Gesellschaft für Zukunfts- und Trendberatung, 60329 Frankfurt am Main)
über Szenarien für  die „Zeit DANACH“ gelesen.

Matthias Horx   sagt in der Überschrift zu  seiner Darstellung:
„Im Rausch des Positiven: Die Welt nach Corona“

Daniel Dettling –  Zukunftsforscher und Politikwissenschaftler  – wurde von WATSON  gefragt,
wie das Coronavirus unsere Gesellschaft verändern wird.

Mein persönliches Fazit aus den Berichten:
Niemand weiß, wann das Ende der Covid 19-Krise  erreicht ist.

Jedoch wird mit jeden Tag deutlicher:
Unser Zusammenhalt untereinander ist enorm wichtig.

Aber fest steht schon heute:
WIR MÜSSEN HEUTE SCHON
FÜR DIE „ZEIT DANACH“ PLANEN.

Auszüge aus zwei Artikel  der o. g. Zukunftsforscher :

Matthias Horx     meint (Auszug):
„Im Rausch des Positiven: Die Welt nach Corona“

In vier möglichen Zukunftsszenarien hat das Zukunftsinstitut beschrieben, wie die Corona-Krise unser Leben verändern könnte. Im vierten, optimistischsten Szenario schafft das gemeinsame Überstehen der Krise eine resilientere Gesellschaft und einen neuen, achtsamen Umgang miteinander. Matthias Horx nähert sich diesem Szenario nun von einer anderen Warte: In einer Rückwärts-Prognose beschreibt er idealtypisch, wie und worüber wir uns wundern werden, wenn die Krise überstanden ist.

Ich (Horx) werde derzeit oft gefragt, wann Corona denn „vorbei sein“ wird und alles wieder zur Normalität zurückkehrt. Meine Antwort: niemals. Es gibt historische Momente, in denen die Zukunft ihre Richtung ändert. Wir nennen sie Bifurkationen. Oder Tiefenkrisen. Diese Zeiten sind jetzt.

Die Welt as we know it löst sich gerade auf. Aber dahinter fügt sich eine neue Welt zusammen, deren Formung wir zumindest erahnen können.

Die Regnose: Unsere Welt im Herbst 2020

  • Stellen wir uns eine Situation im Herbst vor, sagen wir im September 2020. Wir sitzen in einem Straßencafé in einer Großstadt. Es ist warm, und auf der Straße bewegen sich wieder Menschen. Bewegen sie sich anders? Ist alles so wie früher? Schmecken der Wein, der Cocktail, der Kaffee wieder wie früher, vor Corona? Oder sogar besser? Worüber werden wir uns rückblickend wundern?
  • Wir werden uns wundern, dass die sozialen Verzichte, die wir leisten mussten, selten zu Vereinsamung führten. Im Gegenteil: Nach einer ersten Schockstarre fühlten sich viele von uns sogar erleichtert,
  • Paradoxerweise erzeugte die körperliche Distanz, die der Virus erzwang, gleichzeitig neue Nähe. Wir haben Menschen kennengelernt, die wir sonst nie kennengelernt hätten. Wir haben alte Freunde wieder häufiger kontaktiert, Bindungen verstärkt, die lose und locker geworden waren. Familien, Nachbarn, Freunde sind näher gerückt und haben bisweilen sogar verborgene Konflikte gelöst. Die gesellschaftliche Höflichkeit, die wir vorher zunehmend vermissten, stieg an.
  • Krisen wirken vor allem dadurch, dass sie alte Phänomene auflösen, über-flüssig machen. Daher war Zynismus – diese lässige Art, sich die Welt durch Abwertung vom Leibe zu halten – plötzlich reichlich out. Die Übertreibungs- und Angst-Hysterie in den Medien hielt sich, nach einem kurzen ersten Ausbruch, in Grenzen.
  • Wir wundern uns, dass schließlich doch schon im Sommer Medikamente gefunden wurden, die die Überlebensrate erhöhten. Dadurch konnten die Todesraten gesenkt werden, und Corona wurde zu einem Virus, mit dem wir eben umgehen müssen, ähnlich wie mit der Grippe und vielen anderen Krankheiten

Ein neues Verhältnis von Technologie und Kultur

  • Damit hat sich das Verhältnis zwischen Technologie und Kultur verschoben. Vor der Krise erschien Technologie als Allheilmittel, als Träger aller Utopien. Heute glaubt kein Mensch – oder nur noch wenige Hartgesottene – an die digitale Erlösung. Der große Technik-Hype ist vorbei. Wir richten unsere Aufmerksamkeiten wieder mehr auf die humanen Fragen: Was ist der Mensch? Was sind wir füreinander? Wir staunen rückwärts, wie viel Humor und Mitmenschlichkeit in den Tagen des Virus tatsächlich entstanden ist.
  • Und wir wundern uns, wie weit die Ökonomie schrumpfen konnte, ohne dass ein „Zusammenbruch“ erfolgte – der zuvor bei jeder noch so kleinen Steuererhöhung und jedem staatlichen Eingriff beschworen wurde. Obwohl es  einen „schwarzen April“ gab, einen tiefen Konjunktur- und Börseneinbruch, und obwohl viele Unternehmen pleite gingen, schrumpften oder in etwas völlig anderes mutierten, kam es nie zum Nullpunkt. Als wäre Wirtschaft ein atmendes Wesen, das auch dösen oder schlafen und sogar träumen kann.
  • Wir wundern uns, dass sogar die Vermögensverluste durch den Börseneinbruch nicht so schmerzen, wie es sich am Anfang anfühlte. In der Nach-Corona-Welt spielt Vermögen plötzlich nicht mehr die entscheidende Rolle. Wichtiger sind gute Nachbarinnen und Nachbarn und ein blühender Gemüsegarten. Könnte es sein, dass das Virus unser Leben in eine Richtung geändert hat, in die es sich sowieso verändern wollte?

Regnose: Gegenwartsbewältigung durch Zukunftssprung

  • Wir alle kennen das Gefühl der geglückten Angstüberwindung. Wenn wir für eine Behandlung zum Zahnarzt gehen, sind wir schon lange vorher besorgt. Wir verlieren auf dem Zahnarztstuhl die Kontrolle, und das schmerzt, bevor es überhaupt weh tut. In der Antizipation dieses Gefühls steigern wir uns in Ängste hinein, die uns völlig überwältigen können. Wenn wir dann allerdings die Prozedur überstanden haben, kommt es zum Coping-Gefühl: Die Welt wirkt wieder jung und frisch, wir sind plötzlich voller Tatendrang.
    Coping heißt: bewältigen. Neurobiologisch wird dabei das Angst-Adrenalin durch Dopamin ersetzt, eine Art körpereigene Zukunftsdroge.
  • Erstaunlicherweise machen viele in der Coronakrise genau diese Erfahrung. Aus einem massiven Kontrollverlust wird plötzlich ein regelrechter Rausch des Positiven. Nach einer Zeit der Fassungslosigkeit und Angst entsteht eine innere Kraft. Die Welt „endet“, aber in der Erfahrung, dass wir immer noch da sind, entsteht eine Art Neu-Sein im Inneren. Mitten im Shutdown der Zivilisation laufen wir durch Wälder und Parks oder über fast leere Plätze. Aber das ist keine Apokalypse, sondern ein Neuanfang.
  • Darin zeigt sich: Wandel beginnt als verändertes Muster von Erwartungen, von Wahr-Nehmungen und Weltverbindungen. Dabei ist es manchmal gerade der Bruch mit den Routinen, dem Gewohnten, der unseren Zukunftssinn wieder freisetzt.
  • Aus der Perspektive der Herbst-2020-Regnose hat die Coronakrise deutlich gemacht, dass diejenigen, die Menschen gegeneinander aufhetzen wollen, zu echten Zukunftsfragen nichts beizutragen haben.
    Wenn es ernst wird, wird das Destruktive deutlich, das im Populismus wohnt.

Ein Virus als Evolutionsbeschleuniger

  • Die kommende Welt wird Distanz wieder schätzen – und gerade dadurch Verbundenheit qualitativer gestalten. Autonomie und Abhängigkeit, Öffnung und Schließung werden neu ausbalanciert und machen die Welt sowohl komplexer als auch stabiler. Diese Umformung ist weitgehend ein blinder evolutionärer Prozess: Weil das eine scheitert, setzt sich das Neue, Überlebensfähige, durch. Das kann einen zunächst schwindelig machen, aber dann erweist es seinen inneren Sinn: Zukunftsfähig ist das, was die Paradoxien auf einer neuen Ebene verbindet.
  • Wenn das Virus so etwas kann – können wir das womöglich auch? Vielleicht war das Virus nur ein Sendbote aus der Zukunft. Seine drastische Botschaft lautet: Die menschliche Zivilisation ist zu dicht, zu schnell, zu überhitzt geworden. Sie rast zu sehr in eine bestimmte Richtung, in der es keine Zukunft gibt. Aber sie kann sich neu erfinden.
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(Auszug) „WATSON befragt Daniel Dettling“

Watson hat den Zukunftsforscher und Politikwissenschaftler Daniel Dettling danach gefragt, wie das Coronavirus unsere Gesellschaft verändern wird.
Dettling ist Gründer der Denkfabrik „re:publik – Institut für Zukunftspolitik“ und berät Parteien, Ministerien und Unternehmen.
Sein aktuelles Buch trägt den Namen: „Zukunftsintelligenz statt Zukunftsangst: menschliche Antworten auf die digitale Revolution.“

  • watson: Wie verändert das Coronavirus unsere Gesellschaft aktuell?
    Daniel Dettling: Es gibt auf der einen Seite eine große Welle der Solidarität. Menschen organisieren sich und trotzen gemeinsam der Krise. Man hilft sich in der Nachbarschaft und organisiert sich online. Obwohl wir sozial Abstand halten müssen, rücken die Bürger näher. Auf der anderen Seite erleben wir aber politisch aktuell eine eher negative Entwicklung: Die Deglobalisierung.
  • Was bedeutet Deglobalisierung?
    Das ist eine Entwicklung, die versucht, die Globalisierung rückgängig zu machen, und sich wieder auf Nationalstaaten zurückzuziehen. Die „America First“-Politik von Donald Trump und der Brexit sind die augenscheinlichsten Ausprägungen der letzten Jahre. Das spitzt sich jetzt in Richtung Antiglobalisierung zu: Donald Trumps Versuch, eine Tübinger Firma, die einen Impfstoff gegen das Coronavirus entwickelt, aufzukaufen und Wissenschaftler abzuwerben, die exklusiv nur für die USA an einem Gegenmittel arbeiten sollen. „Gerade die USA haben massiv eingespart beim Seuchenschutz“
  • Waren Länder wie die USA und Großbritannien, die sich bereits vorher für eine Abschottungspolitik entschieden haben, besser vorbereitet?
    Nein, das kann man überhaupt nicht sagen. Gerade die USA haben massiv eingespart beim Seuchenschutz. Erst kürzlich wurde die Abteilung im Weißen Haus geschlossen, die sich mit Pandemien und Epidemien beschäftigt. Es sind vor allem die rechtspopulistischen Länder, die die Grenzen jetzt schließen. Aber wir wissen alle, dass das überhaupt nichts bringt, wenn die Pandemie schon im Land ist. Das sind hilflose Maßnahmen und zeigt nur, dass diese Länder überhaupt nicht vorbereitet sind.
  • Wie ist es mit Deutschland?
    Deutschland hat eines der besten Gesundheitssysteme und ist für eine Seuche wie Corona sehr gut ausgestattet. Da wird das eine oder andere Land vielleicht noch ein großes Aha-Erlebnis haben, was dieses Thema angeht. Es gibt Ökonomen, die bereits vorhersagen, dass Trump aufgrund des Umgangs der US-Regierung mit dem Coronavirus die Wahl verlieren wird.
  • Was könnte die Welt aus der Krise lernen?
    Positiv gesehen könnte daraus die Erkenntnis wachsen, dass die Welt wieder mehr kooperieren muss. Eine Pandemie wie das Coronavirus macht nicht vor Ländergrenzen halt. Gerade um so eine Krise zu bewältigen, wäre es gut, wenn die Länder mehr voneinander lernen würden und Frühwarnsysteme entwickeln, um für so eine Krise gerüstet zu sein.
  • Wird die Erfahrung mit Corona dazu führen, dass man Berufe im Gesundheitsbereich wie Krankenpflegern oder Ärzten mehr Anerkennung zugesteht und auch besser bezahlt?
    Das auf jeden Fall. Das sind die Helden der Krise: Die Gesundheits- und Pflegeberufe. Da haben wir auch jetzt schon eine hohe Zuwachsrate in den letzten Monaten gehabt. Ebenso beim Kita-Personal und den Erzieherinnen. Diese Beschäftigten in den „kritischen Infrastrukturen“ werden aufgewertet. Das große Problem ist nur, dass wir hier einen großen Fachkräftemangel haben.

 

Ausschließlich für den Inhalt der Auszüge verantwortlich
und bereitgestellt  von:
Zukunftsinstitut GmbH
Internationale Gesellschaft für Zukunfts- und Trendberatung
Kaiserstr. 53
60329 Frankfurt am Main

Mein persönliches Abschluss-Fazit

Es macht wenig Sinn, wenn wir nun das „Ende“ sehen.
Mit einem positiven Blick nach VORNE setzten wir  in dieser schwierigen Zeit auch Kräfte in uns frei.

Und die genau sind äußerst wichtig für unser Selbstbewusstsein und die Umsetzung unserer Visionen.

Ich habe mich im Netzt einmal mit diesen Fragen befasst.
Es wird überwiegend die derzeitige Situation mit Covid 19 geschildert.  Die Medien und die Presse berichten unaufhaltsam  darüber.

Wir haben dadurch keinen Freiraum mehr im Kopf für die Perspektive.
Wir werden immer stärker verunsichert – wir haben ANGST.


Quelle Wikipedia

ANGST IST IMMER DER SCHLECHTESTE BERATER.
Durch Angst ist der Kopf auch nicht mehr in der Lage, perspektivisch zu denken.

ZU UNSEREN  Individualreisen:

  • Für uns ist klar:
    in dieser entscheidenden Zeit in diesen Monaten der Infektionen in jedem Land und den Grenzsperrungen ist das Reisen nicht mehr möglich.
    Unsere angebotenen Reisen  werden vorerst  bis Ende Mai 2020  (dann müssen wir weiter sehen) nicht stattfinden.
  • Aber danach:
    Heute planen wir bereits interessante Reisen „neuer Art“  ab  Herbst und Winter d  J.
  • Ich bin davon überzeugt:
    Die Menschheit wird glücklich sein, wieder Reisen zu können.
  • Reisen JA – ABER ANDERS
  • Weltveränderungen:
    Wir haben uns alle auf entscheidende Weltveränderungen einzustellen.
    So, wie es mal war, wird es „DANACH“ sicher nicht wieder sein.
  • Und so macht es mir große Freude:
    „ANDERE“ REISEN zu  planen.
  • Ich habe meine Visionen:
    Wie können zukünftige Reisen aussehen – im Sinne „Zurück zur Natur“?

FREUEN AUCH SIE SICH
AUF DIE „ZEIT DANACH“

 

Ihr

 

 

Horst Nölker
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